testspiele sommervorbereitung 18

Foto: osnaball.de

Sa. 07.07.2018 14:00 Uhr Heimspiel gegen Melle I

Di. 10.07.2018 19:00 Uhr beim TuS Nahne 

Fr. 13.07.2018 19:00 Uhr in Hunteburg 

Sa. 21.07.2018 14:00 Uhr in Venne

Di. 24.07.2018 19:00 Uhr Heimspiel gegen Kloster Oesede I

Sa. 28.07.2018 16:00 Uhr bei Raspo Osnabrück

So. 05.08.2018 Erstes Punktspiel?

 

borgloh oesede 18

Foto: osnaball.de

Die 1. Herren hat im letzten Spiel der Kreisligasaison 17/18 gegen die Sportfreunde Oesede einen starken 4:0 Heimsieg gefeiert. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren nahezu perfekt. Samstagabend, Sonnenschein, ein Rasenplatz im Top Zustand und einen starken Gegner vor der Brust, der allerdings nicht in Bestbesetzung antrat. Im Gegensatz dazu konnte das Borgloher Trainergespann um Lars Brinkschröder und Lennart Henkenborg nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Lukas Sundermann und Luis Birkemeyer standen nicht im Aufgebot.

Die Grün-Weißen begannen wie die Feuerwehr und setzten die Oeseder von der ersten Minute an mächtig unter Druck. Die erste Großchance im Spiel nach nur zwei Minuten hatte Ole Hengelbrock, als der Sechser im Strafraum einlief und nach einer flachen Hereingabe von Linksaußen Malte Hinrichs aus 6 Meter Torentfernung knapp das Tor verfehlte. Nur zwei Minuten später war es erneut Hengelbrock, der mit einem abgefälschten Schuss aus 20 Meter Torentfernung Gästetorwart Pohlmann zu einer Glanzparade zwang. Oesede versuchte immer wieder, sich mit spielerischen Mitteln aus der eigenen Hälfte heraus zu kombinieren. Diese Rechnung hatten die Gäste aber ohne die bissigen Grün-Weißen gemacht, die keinen Zweikampf scheuten und viele Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte provozierten. Nach einem solchen Ballgewinn spielte Malte Hinrichs Marcel Schweer in der Mitte mustergültig frei, doch der Stürmer, der in den letzten Wochen mit viel Einsatz glänzte, vor dem Tor aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ, konnte den Ball aus fünf Meter Torentfernung nicht über die Linie drücken. Die vierte Großchance für Borgloh hatte „Bibo“ Zehn in der 18. Spielminute. Stürmer Michael Brüggemann flankte von der rechten Seite auf den langen Sechser, doch Zehn köpfte freistehend aus fünf Meter neben das Tor. Ein lautes raunen war vom Zuschauerrang zu hören. Nur eine Minute später ließ Michael Brüggemann die Zuschauer aber erstmals jubeln und sorgte für die hochverdiente Führung. Der Stürmer eroberte 20 Meter vor dem Tor den Ball, ließ einen Gegenspieler stehen und schoss den Ball aus 16 Meter Torentfernung in die linke Torecke. Torwart Pohlmann ließ den haltbaren Ball durchrutschen. In der 22. Spielminute war Torwart Pohlmann wieder im Mittelpunkt, als er einen Ball klären wollte, dem anlaufenden „Bibo“ Zehn aber gegen den Kopf schoss. Der Ball trudelte knapp neben das Tor. Anschließend pfiff der Schiedsrichter zur Trinkpause. Nach der Trinkpause hatte Malte Hinrichs zunächst noch eine sehr gute Torchance, um auf 2:0 zu erhöhen. Nach schönem Zuspiel von Rechtsaußen Florian Symanzik stand der Stürmer sträflich frei auf Höhe der Strafraumkante und zog direkt ab. Der Schuss war aber zu zentral, weshalb Torwart Pohlmann parieren konnte. In der Folge ließen die Grün-Weißen etwas nach und Oesede kam zu Torannäherungen. Zwei Standardsituationen aus 18 und 22 Meter Torentfernung verfehlten aber zunächst das Tor. Die beste Chance auf Seiten der Oeseder hatte Hendrik Menkhaus in der 41. Spielminute nachdem Innenverteidiger Vincent Schlüter beim Klärungsversuch über den Ball trat. Torwart Johannes Waack bügelte den Fehler aber aus, als er die kurze Ecke zu machte und den Schuss von Menkhaus aus spitzem Winkel parierte. Danach war Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel legten die Grün-Weißen wieder los wie in Durchgang ein, dieses Mal wurden die sich bietenden Torchancen dabei auch genutzt. Das 2:0 besorgte Marcel Schweer in der 49. Spielminute, der seinen Torfluch endlich beendete und seine starke Leistung mit Hilfe des rechten Pfostens mit einem Tor krönte. Das 3:0 besorgte Florian Symanzik nur zwei Minuten später. Malte Hinrichs führte einen Einwurf schnell und lang aus und der Rechtsaußen blieb vor Torwart Pohlmann cool wie ein Drückeberger und schob den Ball über die Linie. In der 58. Spielminute passierte dann etwas Ungewöhnliches, denn der gute Schiedsrichter Gans musste dem warmen Wetter Tribut zollen und sackte mit Kreislaufproblemen zusammen. Krankenpfleger Emanuel Müller kümmerte sich fortan um den Schiedsrichter und versorgte diesen mit Getränken, während einer der beiden Linienrichter die Spielleitung übernahm. Eine Seitenlinie war fortan unbesetzt. Trainer Lars Brinkschröder wechselte erstmals und brachte Tarek Kösters für den angeschlagenen Marco Hebbelmann, der gegen seine Ex Kollegen einige Fouls einstecken musste, aber auch zu verteilen wusste. Die nächste gute Möglichkeit hatte Malte Hinrichs, als der Linksaußen aus 5 Meter zum Abschluss kam, die letzte Konsequenz aber vermissen ließ. Besser machte es der Kapitän zwei Minuten später, als er Oesedes Innenverteidiger Mirsad Buljubasic den Ball abnahm, allein auf Torwart Pohlmann zulief und eiskalt zum 4:0 vollstreckte. Das Spiel flachte in der Folge deutlich ab. Das Trainergespann wechselte erneut und brachte zunächst Jannis Kolbe und Jannis Kappelmann für Florian Meyer zu Allendorf und Marcel Schweer und kurze Zeit später Marcel Schlentzek für Michael Brüggemann. In der 73. Spielminute schien der Drückeberger in Florian Symanzik geschmolzen zu sein, denn nach blitzsauberer Vorarbeit von Vincent Schlüter musste der Rechtsaußen den Ball eigentlich nur noch ins leere Tor schießen, doch Symanzik schob den Ball relativ kläglich Richtung Eckfahne. Die beste Chance für die Gäste hatte Steffen Plogmann in der 82. Spielminute. Nach einer Ecke für Oesede passte die Zuordnung in der Hintermannschaft nicht und Plogmann kam freistehend aus fünf Meter zum Kopfball. Torwart Waack riss die Arme hoch und bewahrte seine Truppe mit einem laut Luis Birkemeyer „astreinen“ Reflex vor einem Gegentor. Kurz vor Ende der Partie musste Waack erneut eingreifen, als der Ex Borgloher Marco Winter, welcher auf Seiten der Oeseder stürmte, nicht lange zögerte und mit einem sehenswerten Lupfer aus 25 Meter Torentfernung am Torwart scheiterte. Kurz vor Schluss kombinierten die Grün-Weißen sich noch einmal schön durch den Gästestrafraum. Die Flanke von Tarek Kösters nach Doppelpass mit Vincent Schlüter war aber „etwas“ hoch und nur noch für den Strommasten neben dem Tor erreichbar. Danach war Schluss.

Für die Grün-Weißen war es ein gelungener Saisonabschluss nach einer gelungenen Saison. Gegen die Spitzenmannschaft aus Oesede, die allerdings nicht mit der etatmäßigen Stammbesetzung antrat, hatten die Borgloher das Spiel jederzeit im Griff und siegten hochverdient mit 4:0. Für die Grün-Weißen war es das elfte Saisonspiel ohne Gegentor, was Ligabestwert ist.

Nach dem Spiel wurde zunächst mit den Zuschauern bei Freibier der gute Saisonverlauf am Platz gefeiert. Später ging es dann im Vereinsheim bei Anni weiter bis in den frühen Morgen.

In die Vorbereitung auf die Saison 18/19 startet die „Erste“ am 5. Juli. Das erste Testspiel gegen Landesligist SC Melle findet am 7. Juli um 14 Uhr in Borgloh statt. Bis dahin heißt es auskurieren, WM gucken und Schützenfest feiern, um dann in der neuen Saison den Aufwärtstrend zu bestätigen.

 

Aufstellung Borgloh: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf (2 Kolbe, 66. Spielminute), 11 Schlüter, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann (7 Kösters, 58. Spielminute) – 16 Hinrichs, 19 Hengelbrock, 14 Zehn, 10 Symanzik – 18 Brüggemann (12 Schlentzek, 70. Spielminute), 5 Schweer (9 Kappelmann, 65. Spielminute)

Tore: 0:1 Michael Brüggemann (18), 0:2 Marcel Schweer (49), 0:3 Florian Symanzik (51.), 0:4 Malte Hinrichs (60)

Türkspor borgloh 18

Foto: Michael Gründel

Die 1. Herren hat am Pfingstmontag im Nachholspiel bei Melle Türkspor einen 16:0 Kantersieg eingefahren. Das Spiel war dem Ergebnis entsprechend sehr einseitig.

Da es müßig ist, sämtliche Tore und Chancen aufzuzählen, fällt dieser Bericht deutlich kürzer aus. Malte Hinrichs war mit 6 Treffern der erfolgreichste Spieler. Sein Sturmkollege Michael Brüggemann trug sich vier Mal in die Torschützenliste ein, während die Sechser „Bibo“ Zehn und Jannis Kappelmann jeweils zwei Treffer erzielten. Die weiteren Tore erzielten Florian Symanzik und Henrik Meyer zu Allendorf. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung hätte das Spiel auch mit 25-30 Toren für die Grün-Weißen enden können, allerdings vergaben die Borgloher eine Vielzahl guter Torchancen. Viel mehr muss über dieses Spiel, das eigentlich kein Mensch braucht, nicht geschrieben werden. Türkspor muss man aber zugutehalten, dass sie trotz der vielen hohen Niederlagen ihren Mann stehen und die Spiele über die Bühne bringen.

Auf die Borgloher wartet am kommenden Wochenende ein ganz anderes Kaliber. Bereits am Samstag sind die Sportfreunde Oesede im letzten Spiel der Saison zu Gast. Anstoß an der Schulstraße ist um 18 Uhr. Nach dem Spiel will die Mannschaft sich wieder mit Freibier bei seinen treuen Zuschauern bedanken. Ihr seid alle herzlich willkommen!

Aufstellung Borgloh gegen Türkspor: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf (12 Schlentzek, 56. Spielminute), 19 Hengelbrock, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann – 7 Birkemeyer (2 Kolbe, 56.Spielminute, 9 Kappelmann, 14 Zehn (3 Kösters, 56. Spielminute), 10 Symanzik– 16 Hinrichs, 5 Schweer (18 Brüggemann, 56. Spielminute)

Tore: 0:1 „Bibo“ Zehn (8), 0:2 Malte Hinrichs (31, 0:3 Malte Hinrichs (38), 0:4 Malte Hinrichs (39), 0:5 Henrik Meyer zu Allendorf (41), 0:6 „Bibo“ Zehn, 0:7 Malte Hinrichs (47), 0:8 Michael Brüggemann (70), 0:9 Michael Brüggemann (72), 0:10 Jannis Kappelmann (76), 0:11 Michael Brüggemann (77), 0:12 Malte Hinrichs (78), 0:13 Florian Symanzik (81), 0:14 Michael Brüggemann (82), 0:15 Malte Hinrichs (83), 0:16 Stopfer (90)

 

Am vergangenen Sonntag zeigte die 1. Herren nach einer Schwächephase mit mehreren Unentschieden und Niederlagen endlich mal wieder eine starke Leistung und hätte bei der Spielvereinigung Niedermark noch höher als 6:0 gewinnen können. Im Gegensatz zum Bad Laer Spiel standen dem Trainerteam Brinkschröder/Henkenborg wieder deutlich mehr Spieler zur Verfügung. Die Grün-Weißen konnten nahezu in Bestbesetzung antreten, lediglich Lukas Sundermann und Emanuel Müller fehlten verletzungsbedingt. Das Spiel fand auf dem sehr guten Rasenplatz in Hagen-Gellenbeck statt. Schon vor Spielbeginn waren erste Anzeichen von dem vom Wetterbericht gemeldeten Unwetter zu hören. Zu Spielbeginn schien aber die Sonne.

Die Borgloher begannen sehr Druckvoll und schnürten die Hausherren, bei denen es nach dem gesicherten Klassenerhalt in der Vorwoche um nichts mehr ging, in ihrer eigenen Hälfte ein. Ein erster Schussversuch von Linksaußen Luis Birkemeyer aus 12 Meter Torentfernung ging aber knapp über das Tor. In der 9. Spielminute fiel dann aber schon die Führung für die Gäste. Luis Birkemeyer führte eine Ecke kurz auf Ole Hengelbrock aus. Der Sechser flankte im zweiten Versuch aus dem Halbfeld in den Fünfmeterraum, wo Malte Hinrichs freistehend zum 1:0 einköpfte. Von den Hausherren war wenig zu sehen, wenn überhaupt schaffte es Niedermark nur mit langen Flugbällen mal über die Mittellinie, welche aber allesamt von der Abwehrreihe um die Innenverteidiger Vincent Schlüter und Henrik Meyer zu Allendorf abgefangen werden konnten. Ab der 20. Spielminute erspielten die Grün-Weißen sich Großchancen im Fünfminutentakt. In der 21. Spielminute scheiterte Stürmer Michael Brüggemann im Eins gegen Eins an Torwart Mario Brörmann, nachdem Ole Hengelbrock ihn mit einem starken Pass durch die Gasse geschickt hatte. Nur zwei Minuten später kombinierten die Grün-Weißen sich stark über die linke Außenbahn. Über Florian Meyer zu Allendorf, „Bibo“ Zehn und Luis Birkemeyer gelangte der Ball an der Strafraumgrenze zu Ole Hengelbrock, dessen Schuss mit einer starken Grätsche von einem Abwehrspieler der Hausherren noch geblockt werden konnte. Nach halbstündiger Spielzeit kam langsam der Regen. In der 31. Spielminute fiel das überfällige 2:0 für Borgloh. Marco Hebbelmann und Malte Hinrichs setzten auf ihrer rechten Außenbahn stark nach und eroberten den Ball zurück. Der Kapitän flankte daraufhin von der Grundlinie vor das Tor, wo „Bibo“ Zehn eingelaufen war und zum 2:0 einköpfte. Wiederrum fünf Minuten später hätte Marcel Schweer das 3:0 erzielen müssen. Nach einem schönen Zuspiel von Luis Birkemeyer waren Ole Hengelbrock und Marcel Schweer zu zweit frei vor Torwart Brörmann. Hengelbrock legte den Ball passend quer, doch der Stürmer traf aus 5 Meter den Ball nicht richtig und verfehlte das leere Tor. Sein Sturmkollege machte es ihm in der 42. Spielminute gleich, als Michael Brüggemann nach schönem Laufweg und starkem Pass von „Bibo“ Zehn allein auf den Torwart zulief und diesen umkurven wollte, dabei aber entscheidend vom Torwart gehindert wurde. Die nächste Großchance vergab Malte Hinrichs in der Nachspielzeit, als er drei Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen ließ und frei vor Torwart Brörmann abzog, die Unterkante der Latte aber das Tor verhindert. Der Nachschuss in Form eines Kopfballs trudelte am Tor vorbei.

Auch nach der Halbzeit waren die Grün-Weißen klar spielbestimmend. In der 54. Spielminute flankte der starke Luis Birkemeyer mit seinem schwächeren rechten Fuß maß genau auf den Kopf von Michael Brüggemann. Da Torwart Brörmann raus, aber nicht an den Ball kam, hatte der Stürmer keine Mühe den Ball aus 5 Meter ins Tor zu köpfen. 3:0 – 3 Mal per Kopf. Nur vier Minuten später passierte etwas nahezu unmögliches, denn Ole Hengelbrock schoss ein Tor. Nach einer Ablage von Luis Birkemeyer traf der an vielen guten Szenen beteiligte Sechser mit seinem schwächeren linken Fuß aus 10 Meter Torentfernung in den linken Winkel. Beim Jubellauf konnte ihn entsprechend keiner aufhalten. Der Regen wurde immer stärker. Trainer Lars Brinkschröder wechselte in der 68. Spielminute doppelt und brachte Florian Symanzik und Jannis Kappelmann für Marcel Schweer und „Bibo“ Zehn. Rechtsaußen Symanzik fügte sich gleich gut ein und erzielte nach einer starken Flanke von Linksaußen Luis Birkemeyer mit einer Direktabnahme im Fünfmeterraum das 5:0 aus Borgloher Sicht. Eine Viertelstunde vor Schluss war das Spiel einem Abbruch nahe, denn das Unwetter war jetzt voll da. Der gute Schiedsrichter Timon Meier blieb aber tiefenentspannt und ließ das Spiel zum Glück für Borgloh bis zur 90. Spielminute laufen. Ansonsten hätte das Spiel komplett nachgeholt werden müssen. Trainer Brinkschröder wechselte erneut. Michael Brüggemann und Florian Meyer zu Allendorf durften frühzeitig unter die warme Dusche. Linus Heidemann und Marcel Schlentzek kamen in die Partie. Den Schlusspunkt setzte Malte Hinrichs. Nach einem schönen Pass von Vincent Schlüter lief der Kapitän allein auf Torwart Brörmann zu und traf zum 6:0 Endstand. Ohne Nachspielzeit und ohne Verabschiedung auf dem Platz ging es nach Abpfiff schnell in die Kabinen.

Die Borgloher zeigten ein richtig starkes Spiel, was aber auch am in allen Belangen unterlegenen Gegner lag. Die Niedermarker blieben in diesem Spiel alles schuldig und konnten froh sein, dass die Grün-Weißen ihre vielen Chancen speziell im ersten Durchgang nicht nutzten. Ein zweistelliges Ergebnis wäre nicht nur möglich, sondern auch verdient gewesen. Torwart Johannes Waack musste im gesamten Spiel nur einen Distanzschuss halten. Ein ähnliches Spiel erwartet die Grün-Weißen vermutlich am Pfingstmontag, wenn es gegen das abgeschlagene Schlusslicht Melle Türkspor geht. Getreu dem Motto „Man hat schon Pferde kotzen sehen“ sollten die Borgloher diese Aufgabe aber nicht zu lässig angehen und frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Anstoß in Melle Oldendorf ist um 15 Uhr.

Aufstellung Borgloh gegen Neuenkirchen: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf (12 Schlentzek, 78. Spielminute), 11 Schlüter, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann – 7 Birkemeyer, 19 Hengelbrock, 14 Zehn (9 Kappelmann, 68. Spielminute), 16 Hinrichs – 18 Brüggemann (17 Heidemann, 76. Spielminute), 5 Schweer (10 Symanzik, 68. Spielminute)

Tore: 0:1 Malte Hinrichs (9), 0:2 „Bibo“ Zehn (31), 0:3 Michael Brüggemann (54.), 0:4 Ole Hengelbrock (57.), 0:5 Florian Symanzik (70.), 0:6 Malte Hinrichs (84.)

borgloh neuenkirchen 17

Foto: osnaball.de

Die 1. Herren hatte zuletzt zwei Spiele innerhalb von drei Tagen. Zunächst stand das Heimspiel gegen den TV Neuenkirchen am vergangenen Sonntag an, bevor die Mannschaft von Lars Brinkschröder und Lennart Henkenborg am Dienstag zum Nachholspiel nach Bad Laer reisen musste.

Im Heimspiel gegen den TV Neuenkirchen erwischten die Grün-Weißen einen denkbar schlechten Start. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als der kleinliche Schiedsrichter nach einem Zweikampf von Florian Meyer zu Allendorf auf den Punkt zeigte. Goran Hussein ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 0:1. Nur zwei Minuten später verlor der eigentlich fehlerfreie Philipp Lahm von Borgloh, Marco Hebbelmann den Ball als letzter Mann gegen Frederik Brands und dieser schob den Ball an Torwart Waack vorbei zum 0:2. Borgloh übernahm zwar in der Folge die Spielkontrolle, richtig gute Torchancen konnten die Grün-Weißen sich im gesamten ersten Durchgang aber nicht erspielen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte Borgloh dann prompt den Anschlusstreffer erzielen. Nach einer schönen Kombination über „Bibo“ Zehn und Luis Birkemeyer legte Michael Brüggemann den Ball auf seinen Sturmkollegen Malte Hinrichs ab. Der Kapitän zögerte nicht lange und traf mit Hilfe der Latte aus ca. 16 Meter ins Tor. Borgloh war jetzt am Drücker und „Bibo“ Zehn hatte nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer eine gute Chance auf den Ausgleich. Eine noch bessere Chance vergab der an diesem Tag sehr glücklose Rechtsverteidiger Marco Hebbelmann. Nach einem Foul an Malte Hinrichs zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Die Entscheidung war ähnlich umstritten wie beim 0:1 in der ersten Halbzeit. Hebbelmann schoss den Elfmeter aber über das Tor. Der verdiente Ausgleich fiel dann in der 74. Spielminute. Malte Hinrichs zog von der Mittellinie Richtung Tor, wurde aber von einem Gegenspieler am Strafraum gestoppt. Michael Brüggemann holte sich den Ball und zog in den Strafraum, wo der Stürmer nach ein wenig PingPong Spiel zum Schuss kam und ins rechte Eck verwandelte. Borgloh drückte jetzt auf den Sieg, doch in der 85. Spielminute hatten die Grün-Weißen großes Glück, nicht erneut in Rückstand zu geraten. Nach einer Ecke für Neuenkirchen rutschte der Ball Torwart Hannes Waack aus der Hand. Vincent Schlüter stand am ersten Pfosten genau richtig und konnte den Ball gleich zwei Mal von der Linie kratzen. In der Schlussphase hatte Borgloh noch drei gute Chancen auf den Ausgleich. Zunächst verpasste Michael Brüggemann mit dem Kopf nach einer Ecke. Nur zwei Minuten später war es Henrik Meyer zu Allendorf, der nach einer Flanke von „Bibo“ Zehn das Tor verfehlte. Kurz vor dem Abpfiff kam Vincent Schlüter nach einer Ecke elf Meter vor dem Tor freistehend zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig, weshalb es beim 2:2 blieb.

Zwei Tage später reisten die Borgloher mal wieder mit einer Rumpftruppe nach Bad Laer. Aufgrund von Verletzungen, Studium und beruflichen Verpflichtungen standen dem Trainergespann nur 12 Spieler zur Verfügung. Gespielt wurde trotz tagsüber 30°C auf dem kleinen Kunstrasenplatz. In der ersten Halbzeit erlebten die Grün-Weißen eine kleine Lehrstunde, denn der Bezirksligaabsteiger kombinierte teilweise wie aus dem Lehrbuch. Die Borgloher liefen nur hinterher und kamen nicht in die Zweikämpfe. Durch Tore von Nicolas Rinklake, Marvin Wientke, Yannik Seete und Dominik Thomas konnten die Kurortler sich in der ersten Hälfte eine beruhigende 4:0 Führung herausschießen. Zwischenzeitlich wurde bei der Offensivpower der Hausherren klar, warum der Hagener SV an gleicher Stelle zwei Wochen zuvor im Kreispokal Halbfinale mit 12:0 unter die Räder kam.

Nach dem Seitenwechsel ließ Bad Laer es ruhiger angehen und Borgloh konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. In der 61. Spielminute vergab Jannis Kappelmann gleich zwei hundertprozentige Torchancen, als er zwei Mal am überragend reagierenden Torwart Leon Beck scheiterte. Nur zwei Minuten später siegte der Torwart erneut im Duell mit Borglohs Sechser und lenkte den strammen Schuss um den Pfosten. Den Ehtrentreffer besorgte „Bibo“ Zehn in der 71. Spielminute. Jannik Seete stellte aber fünf Minuten später den alten Abstand wieder her. Ansonsten war für die Grün-Weißen in dieser Besetzung gegen diesen bärenstarken Gegner nichts zu holen und so blieb es beim 5:1 für Bad Laer.

Die Borgloher erlauben sich momentan eine Schwächephase. Von den letzten sieben Spielen konnte bei vier Unentschieden und zwei Niederlagen nur eins gewonnen werden. Dadurch sind die Grün-weißen auf den 6. Tabellenplatz abgerutscht. Am kommenden Sonntag müssen Marcel Schweer, Luis Birkemeyer und Co. bei der Spielvereinigung Niedermark antreten. Anstoß ist um 15 Uhr.

 

 

Aufstellung Borgloh gegen Neuenkirchen: 99 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf, 11 Schlüter, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann – 7 Birkemeyer, 9 Kappelmann (2 Kolbe, 74. Spielminute), 14 Zehn, 17 Heidemann (10 Symanzik, 45. Spielminute) – 18 Brüggemann, 16 Hinrichs

Tore: 0:1 Goran Hussein (5, Foulelfmeter), 0:2 Frederik Brands (7), 1:2 Malte Hinrichs (47), 2:2 Michael Brüggemann (74)

Aufstellung Borgloh gegen Bad Laer: 99 Waack – 2 Kolbe (12 Schlentzek, 72. Spielminute) 6 F. Meyer zu Allendorf, 8 H. Meyer zu Allendorf, 15 Hebbelmann – 7 Birkemeyer, 9 Kappelmann, 11 Schlüter, 14 Zehn, 10 Symanzik– 5 Schweer

Tore: 1:0 Nicolas Rinklake (10, 2:0 Marvin Wientke (13), 3:0 Yannik Seete (21), 4:0 Dominik Thomas (34), 4:1 „Bibo“ Zehn (71), 5:1 Yannik Seete (75)

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