Bereits am vergangenen Freitag war die 1. Herren bei Aufsteiger Holzhausen II zu Gast. Trainer Lars Brinkschröder musste wieder mehrfach umstellen, da neben den Langzeitausfällen mit Pascal Schweer, Lukas Sundermann und Florian Symanzik drei weitere Stammkräfte ausfielen.

Die Holzhauser begannen sehr forsch und hatten in der 3. Spielminute gleich eine gute Torchance. Luis Birkemeyer, der erstmals als Linksverteidiger aufgestellt war, konnte aber vor dem einschussbereiten Serge Schneider klären. Die Borgloher taten sich von Beginn an sehr schwer, viele Fehlpässe bestimmten mal wieder das Spiel der Grün-Weißen. Nach der starken Vorstellung in der Vorwoche gegen Melle II hätten die Borgloher normalerweise mit deutlich mehr Selbstvertrauen in das Spiel beim Aufsteiger gehen müssen. Doch stattdessen waren die Holzhauser die aktivere Mannschaft und bekamen in der 16. Spielminute nach einem Konter über den schnellen Rick Middelberg, welcher im Strafraum von Sechser Ole Hengelbrock zu Fall gebracht wurde, vollkommen zurecht einen Elfmeter zugesprochen. Zuvor hatten sich Marco Hebbelmann und Henrik Meyer zu Allendorf auf der rechten Abwehrseite von Middelberg düpieren lassen. Doch Glück für Borgloh, denn Serge Schneider trat an und setzte den Elfmeter neben das Tor.

Borgloh spielte weiterhin sehr zerfahren. Die Doppelspitze um Noah Birkemeyer und Marcel Schweer konnte nicht gut in Szene gesetzt werden und auch über die Außenbahn wurde zu wenig Druck aufgebaut. Die Hausherren standen sehr tief und verlagerten sich aufs kontern, diese waren aber gefährlich. In der 22. Spielminute setzte sich Holzhausens Frederik Lassack auf der rechten Außenbahn durch und passte vor das Tor, wo Moritz Pöhler einen Schritt zu spät kam.

Borgloh spielte weiterhin zu unpräzise. Wenn sich die Grün-Weißen mal auf der Außenbahn durchsetzen konnten, fehlte in der Mitte ein Abnehmer für die Flanken oder diese wurde zu unpräzise gespielt. Holzhausen dagegen erzielte in der 37. Spielminute das einzige Tor im Spiel. Nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte überrannte Rechtsaußen Frederik Lassack Borglohs Linksverteidiger Luis Birkemeyer, zog in den Strafraum ein und wollte vor das Tor passen. Dabei rutschte ihm der Ball auf Höhe des Fünfmeterecks über den Spann und schlug im kurzen Eck unter der Latte ein. Der verdutzte Torwart Waack war chancenlos. Das Zustandekommen des Tores war zwar glücklich für den BSV, die Führung aber verdient.

Nach dem Gegentor wurden die Grün-Weißen etwas zwingender in ihren Aktionen und konnten sich in der Hälfte der Hausherren festsetzen, eine gute Torchance konnten sie sich aber im gesamten ersten Durchgang nicht erspielen.

Nach dem Seitenwechsel konnte man den Grün-Weißen deutlich mehr anmerken, dass sie dieses Spiel nicht einfach herschenken wollen. Aber die Hausherren verteidigten geschickt und hatten immer wieder ein Abwehrbein dazwischen. In der 55. Spielminute wechselte Lars Brinkschröder erstmals, „Bibo“ Zehn kam für Noah Birkemeyer ins Sturmzentrum und Florian Meyer zu Allendorf für Marco Hebbelmann auf die Rechtsverteidiger Position.

Mit dem einsetzenden Regen verlor aber auch das Spiel wieder an Fahrt und die meisten (Borgloher) Zuschauer verließen den Platz. Die Grün-Weiß0en wollten und kämpften, doch die Fehlerquote im Spiel nach vorne war deutlich zu hoch. Da die Hausherren ihrerseits nur noch mit Ergebnisverwaltung beschäftigt waren und im gesamten zweiten Durchgang keine Torchance verbuchen konnten, verlor das Spiel zusehends an Attraktivität.

Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Vincent Schlüter, der mit Jannis Kappelmann die Doppelsechs bildete, in der 84. Spielminute. Nach einem weiten Einwurf von Florian Meyer zu Allendorf tauchte Schlüter plötzlich frei vor Torwart Fischer auf, konnte den Ball aber nicht am Holzhauser Schlussmann vorbeischießen. In der Schlussphase wechselte Trainer Brinkschröder zwei weitere Male. Für Linksaußen Jonas Pottebaum und Rechtsaußen Emanuel Müller, der sich zu allem Überfluss bei einem Pressschlag am Zeh verletzte und in der Notaufnahme genäht werden musste, kamen Noah Degenhardt und Linus Heidemann in die Partie. Am Spiel änderte das aber nichts mehr. Borgloh rannte an und drängte auf den Ausgleich, konnte sich aber keine richtig klaren Torchancen gegen tief stehende Hausherren erspielen. So blieb es beim aus Borgloher Sicht komplett enttäuschenden 1:0.

Die Grün-Weißen haben sich den Start in die Kreisliga Spielzeit sicherlich anders vorgestellt und müssen momentan aufpassen, nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Speziell die Niederlagen in Niedermark, Wellingholzhausen und jetzt in Holzhausen gegen vermeintlich schwächere Gegner zeigen auf, dass diese Liga keine schwachen Mannschaften hat und Borgloh für jeden Punkt kämpfen muss. Auswärts sind die Grün-Weißen bisher punktlos. Des Weiteren konnten sich nach acht! gespielten Partien mit Marcel und Pascal Schweer erst zwei!!! Borgloher Spieler in die Torschützenliste eintragen, was deutlich zu wenig ist.

Besser machen können es Vincent Schlüter, Luis Birkemeyer und Co. bereits am Mittwoch, wenn im Hankenberger Tal des Todes im Kreispokal angestoßen wird. Anstoß gegen die SG Hankenberge Wellendorf ist um 19:30 Uhr. Das nächste Kreisligaspiel bestreiten die Grün-Weißen am kommenden Sonntag gegen den SV Wissingen. Anstoß an der Schulstraße ist um 15 Uhr.

Aufstellung Borgloh: 1 Waack – 7 Birkemeyer, 8 H. Meyer zu Allendorf, 11 Schlüter, 15 Hebbelmann (6 F. Meyer zu Allendorf, 55. Spielminute) – 25 Pottebaum (3 Degenhardt, 77. Spielminute) 9 Kappelmann, 19 Hengelbrock, 13 Müller (17 Heidemann, 88. Spielminute) – 5 M. Schweer - 20 N. Birkemeyer (14 Zehn, 55. Spielminute.)

Tore: 1:0 Frederic Lassack (37)

Text: Henrik Meyer zu Allendorf

Am Freitagabend konnte der TuS Borgloh endlich wieder die ersehnten drei Punkte einfahren. Garant für den verdienten 4:1 Erfolg gegen die Landesligareserve des SC Melle 03 war eine engagierte und willensstarke Vorstellung der Grün-weißen, sowie Torjäger Pascal Schweer, der sich 3x in die Torschützenliste eintragen konnte.

Das Trainergespann Lars Brinkschröder und Lennart Henkenborg konnten wieder einmal fast aus dem Vollem schöpfen, denn außer den Langzeitausfällen, sowie Marco Hebbelmann und Luis Birkemeyer waren alle Mann an Bord. So kam Jonas Pottebaum, der sich eine kleine Auszeit vom Fußball genommen hatte und vor wenigen Wochen wieder zur Mannschaft gestoßen ist, zu seinem Startelfdebüt.

Unter Flutlicht auf Kunstrasen entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem zunächst hauptsächlich die Meller das Tempo bestimmten. Sie zeigten guten Kombinationsfußball und sorgten mit gefährlichen Steilpässen durch die Abwehr der Borgloher immer wieder für Gefahr. Jedoch war Keeper Johannes Waack in der Anfangsphase hellwach und parierte die erste Gelegenheit der Gäste in der 12. Spielminute glänzend, als er im 1 gegen 1 mit Oldie Christian Mäscher die Oberhand behielt. Gegen das schnelle Passspiel der Meller fanden die Grün-weißen zunächst kaum Mittel und Wege, um selbst für Gefahr zu sorgen. Kapitän Henrik Meyer zu Allendorf scheiterte bei Borglohs bester Chance nach 14 Minuten, denn er konnte nach einer Ecke den Ball freistehend nicht aufs Tor bringen und köpfte über den Kasten von Melles Torwart Uzat.

In der 20. Minute gingen die Kicker aus Melle dann in Führung. Leon Seelhöfer nahm sich ein Herz und setzte sich 25 Meter vor dem Tor gegen vier Abwehrspieler durch und behielt dann gegen Waack den Überblick und vollstreckte zum bis dato verdienten Führungstreffer. In den darauffolgenden 10 Minuten kamen die Meller zu weiteren guten Chancen, ließen diese aber ungenutzt. Borglohs Hintermannschaft ließ sich zu diesem Zeitpunkt zu einfach durch schnelle Bälle in die Schnittstelle und Spielwitz der Gäste überspielen.

In der 33. Minute bekam dann aber Pascal Schweer die Chance zum Ausgleich auf dem Silbertablett serviert. Nachdem die Meller in der eigenen Hälfte durch Pascal und Marcel Schweer konsequent und gut unter Druck gesetzt wurden, schnappte sich Vincent Schlüter den misslungenen Querpass vom Meller Innenverteidiger und legte im Anschluss auf „Kalli“ Schweer ab. Dieser schoss den Ball aber freistehend aus 11 Metern über das Tor. Im Anschluss an diese Chance berappelten sich die Borgloher und übernahmen nach und nach die Kontrolle im Spiel, auch wenn weitere Torchancen zunächst ausblieben und es mit einem 0:1 Rückstand in die Pause ging.

Dort schien Trainer Lars Brinkschröder die richtigen Worte gefunden zu haben. Borgloh wechselte zunächst nicht und machte zu Beginn des zweiten Durchgangs mächtig Druck. Ein Spiel mit hohem Tempo hatte sich auf dem schnellen Kunstrasen entwickelt, welches für die Zuschauer sehr ansehnlich war. Es dauerte aber bis zur 58. Minute ehe Borgloh den Ausgleich erzielen hätte können. Nach einer Kombination über die rechte Seite fand der stark aufspielende Emanuel Müller mit seiner Flanke Henrik Meyer zu Allendorf im 16er, der den Ball perfekt traf, aber Sven Uzat fast übermenschlich reagierte und den Kopfball halten konnte. Doch die Grün-weißen blieben weiterhin am Drücker, überzeugten mit guter Zweikampfstärke und Entschlossenheit. Damit kamen die Meller kaum noch zurecht und brachten sich durch unnötiges „Gelaber“ selbst aus dem Konzept.

Doch davon ließen sich die Borgloher heute nicht anstecken und kamen in der 66. Minute zum verdienten Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, welcher direkt von Rückkehrer Jonas Pottebaum getreten wurde, ging Pascal Schweer energisch zum Ball und traf ihn mit der Brust. Von dort sprang der Ball Verteidiger Marcel Hülk ans Bein und von dort ins Tor zum umjubelten Ausgleich. Auch wenn der Schiedsrichter dieses Tor als Eigentor wertete, hatte Pascal Schweer sicherlich großen Anteil am Treffer.  

Aber die Freude währte beinahe nur sehr kurz, denn quasi im direkten Gegenzug traf der quirlige Seelhöfer wiederum nach starker Einzelleistung nur den Pfosten (67.).

Coach Brinkschröder wechselte dann das erste und einzige Mal und brachte für Marcel Schweer und Jonas Pottebaum Noah Birkemeyer und „Bibo“ Zehn (72.).

Man spürte, dass sich beide Mannschaften nicht mit einem Unentschieden zufriedengeben wollten, und so entwickelte sich für alle Beteiligten ein attraktives Spiel auf hohem Niveau. Es dauerte dann bis zur 81. Minute, bis sich der Einsatzwille der Borgloher in das Tor zum 2:1 ummünzen ließ. Nach einer Ecke herrschte im 16er der Meller ein wildes Durcheinander, ehe der Ball „Kalli“ Schweer vor die Füße fiel und er eiskalt und mit voller Wucht vollstreckte. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte ein Rückstand gedreht werden. Das setzte anscheinend noch mehr Kräfte bei den Borglohern frei. Die Meller Spieler haderten zunehmend mit sich Selbst und verloren nun in der Endphase der Partie komplett den Faden, die Grün-weißen aber blieben weiter entschlossen, die drei Punkte Zuhause behalten zu wollen.

Und so fiel folgerichtig in der 88. Minute der vorentscheidende Treffer zum 3:1. Emanuel Müller spielte einen langen Ball, der wohl eher einen Befreiungsschlag ähnelte, auf Pascal Schweer. „Kalli“ setzte sich im Laufduell gegen zwei Gegenspieler durch, ließ Uzat keine Chance und traf flach unten links ins Tor.

Melle antwortete wütend aber ohne wirklich gefährlich werden zu können. So konterte der heimische TuS in der Nachspielzeit im eigenen Stadion nochmal, um das 4:1 zu erzielen. Die Grün-weißen spielten die Abwehr im 4 gegen 3 wie Schachfiguren aus, Noah Birkemeyers Schuss aus vier Metern (!) wurde vom Keeper glänzend pariert, der Nachschuss ging an den Pfosten und ein versuchter Befreiungsschlag der Meller landete dann bei Vincent Schlüter. Der lief in den 16er ein und passte auf Pascal Schweer, der den Ball clever ins lange Eck verlängerte. Danach pfiff der Gute Schiedsrichter Timo Veen aus Hasbergen ab.

Nach der schlechtesten Saisonleistung in der Vorwoche gegen Wellingholzhausen konnte sich die Mannschaft um Lukas Sundermann, Florian Symanzik und Co. erfolgreich rehabilitieren. Auch wenn des 4:1 etwas zu hoch ausfiel, geht der Sieg absolut in Ordnung, denn die Grün-weißen überzeugten durch ihre kämpferische und hartnäckige Spielweise und knackten so die Spielstarken Meller. Nun gilt es diese Leistung in den nächsten Spielen zu bestätigen. Am besten am Freitagabend in Holzhausen, wenn es gegen die zweite Mannschaft vom BSV geht. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Aufstellung Borgloh: 1 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf, 8 H. Meyer zu Allendorf, 4 Sundermann, 13 Müller – 25 Pottebaum (14 Zehn, 72. Spielminute.), 11 Schlüter, 19 Hengelbrock, 10 Symanzik – 5 M. Schweer (20 N. Birkemeyer, 72.), 27 P. Schweer

Tore: 0:1 Leon Seelhöfer (21. Spielminute), 1:1 Eigentor (66.), 2:1 Pascal Schweer (81.), 3:1 Pascal Schweer (88.), 4:1 Pascal Schweer (90+3)

Text: Malte Hinrichs

Die 1. Herren steckt derzeit in einer Krise. Nach der Derbyniederlage gegen Hilter folgte am vergangenen Sonntag beim nächsten Nachbarschaftsduell in Wellingholzhausen die nächste Niederlage. Das Trainergespann Lars Brinkschröder und Lennart Henkenborg musste auf insgesamt 10 Spieler verzichten, doch da der große Kader 25 Spieler umfasst, stand ausreichend Personal zur Verfügung.

Die Borgloher waren zu Beginn auf dem sehr holprigen Platz die spielbestimmende Mannschaft, die erste Torchance nach einem Konter gehörte aber den Hausherren, als Nico Verch in der 10. Spielminute aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, den Ball aber nicht richtig traf. Die Partie war auf einem sehr schwachen Kreisliga-Niveau. Den Grün-weißen war deutlich anzumerken, dass die letzten Spiele am Selbstvertrauen gezerrt haben. Viele kleine Fehler bestimmten das Aufbauspiel, weshalb kein vernünftiger Spielfluss zustande kam. Entsprechend versuchten es die Borgloher immer häufiger mit langen Bällen, welche die Abwehrreihe der Hausherren aber nicht vor allzu große Probleme stellte. Die einzig nennenswerte Chance hatte Pascal Schweer nach einer langen Flanke von Lukas Sundermann, als er vor Torwart Klocke an den Ball kam, diesen aber neben das Tor setzte. Der Torwart sorgte in dieser Szene für eine Schrecksekunde, da er nach dem Zusammenprall zunächst benommen liegen blieb, nach kurzer Behandlung aber weiterspielen konnte.

Ansonsten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. So musste eine Standartsituation her, damit ein Tor fällt. Nur leider auf der falschen Seite. Nach einer Ecke für die Hausherren konnten die Borgloher in der 40. Spielminute den Ball am ersten Pfosten nicht ausreichend klären. Der Ball flog in den Fünfmeterraum, wo ein munteres Flipperspiel begann. Torwart Johannes Waack konnte zunächst noch stark parieren, Marvin de Vries setzte energisch nach und landete dabei auf dem Torwart, weshalb dieser nicht aufstehen konnte um den Ball zu schnappen. Steffen Ebker nutzte die Konfusion und drosch den Ball ins Tor. Die Borgloher um Johannes Waack reklamierten vergebens beim Schiedsrichter.

Das Tor spiegelte das Spielgeschehen sehr gut wieder: unansehnlich und unkontrolliert.

Kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Borgloher noch einmal etwas Druck im Gästestrafraum aufbauen. Zunächst scheiterte Luis Birkemeyer mit seinem schwächeren rechten Fuß, als er zuvor einem Abwehrspieler den Ball abnehmen konnte. Nur eine Minute später hatte Henrik Meyer zu Allendorf die größte Chance für die Borgloher, als der Kapitän nach einer Ecke aus fünf Meter zum Kopfball kam, den Ball aber nicht richtig traf und dieser knapp am Tor vorbeisegelte.

Das Spiel der Grün-weißen verdiente auch in der zweiten Halbzeit nur das Prädikat „steht´s bemüht“. Zwar waren die Borgloher die aktivere Mannschaft, doch gegen die tief stehenden Grönegauer fiel den Grün-weißen zu wenig ein, um gute Chancen zu kreieren. Lars Brinkschröder wechselte in der 64. Spielminute erstmals und brachte „Bibo“ Zehn und Jannis Kappelmann für Vincent Schlüter und Marco Hebbelmann ins Spiel. Doch am zerfahrenen Spiel änderte sich wenig. Immer wieder spielten sich die Grün-weißen bis zum gegnerischen Strafraum vor, um dann leichtfertig den Ball zu verlieren. Es dauerte bis zur 81. Spielminute, ehe Stürmer Pascal Schweer nach einer Flanke zum Kopfball hochstieg, das Tor aber knapp verfehlte. Das Trainerteam wechselte erneut und brachte Linus Heidemann für Luis Birkemeyer und kurze Zeit später im 4-3-3 Marcel Schlentzek für Emanuel Müller. Wie gegen Hilter setzten die Borgloher dann zur Schlussoffensive an. In dieser konnten sich die Borgloher zwar mehrere Standartsituationen erarbeiten, ein Wellinger Abwehrspieler war aber jeweils dazwischen und konnte klären. Die beste Chance hatte Jannis Kappelmann, als Torwart Klocke einen Freistoß aus 18 Meter Torentfernung über die Latte lenken konnte. Auf der Gegenseite kam Marvin de Vries nach einem Konter zum Kopfball, konnte diesen aber nicht auf das Tor bringen. Als in der vierten Minute der Nachspielzeit alle Borgloher inkl. Torwart Waack aufrückten, um den Ausgleich nach einer Ecke zu erzwingen, konnten die Hausherren klären. Niklas Krukemeyer ließ sich die Chance nicht nehmen, erlief den Befreiungsschlag und traf aus ca. 30 Meter Torentfernung ins leere Tor zum 2:0 Endstand.

Es war die schlechteste Saisonleistung der Grün-weißen, welchen man das fehlende Selbstvertrauen nach den Niederlagen in Niedermark und gegen Hilter deutlich anmerken konnte. Die Wellinger spielten in einer sehr zerfahrenen Partie ebenfalls nicht gut, standen aber defensiv kompakt und verdienten sich so den Erfolg gegen einfallslose Gäste.

Am kommenden Freitag haben die Borgloher die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, wenn um 19:30 Uhr die Reserve vom SC Melle an der Schulstraße gastiert.

Aufstellung Borgloh: 1 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf, 8 H. Meyer zu Allendorf, 4 Sundermann, 15 Hebbelmann (9 Kappelmann, 64. Spielminute) – 7 L. Birkemeyer (17 Heidemann, 83. Spielminute), 13 Müller (12 Schlentzek, 87. Spielminute), 27 P. Schweer, 11 Schlüter (14 Zehn, 64. Spielminute), 10 Symanzik – 5 M. Schweer

Tore: 1:0 Steffen Ebker (40), 2:0 Niklas Kruckemeyer (90+4)

Die Elf von Trainer Lars Brinkschröder und Co-Trainer Lennart Henkenborg konnte die bevorstehenden Derbywochen (gegen Hilter, Wellingholzhausen, im Pokal gegen Hankenberge-Wellendorf) nicht mit einem Erfolgserlebnis einläuten. Zuhause setzte es gegen die junge Mannschaft aus Hilter eine 2:1 Niederlage. Wieder geriet die Mannschaft in grün-weiß durch einen individuellen Fehler in Rückstand.

Das Trainergespann hatte bei der Aufstellung die Qual der Wahl, da wiedermal alle gesunden Spieler zu Verfügung standen und die Auswechselbank prall gefüllt war. Deshalb halfen bereits einige am Freitag bei der 2. Mannschaft aus.

Das Spiel gegen Hilter setzte dabei nahtlos dort an, wo in den vergangenen Wochen angefangen wurde, nämlich bei individuellen Fehlern die zu absolut vermeidbaren Gegentoren führen. Dieses Mal war Johannes Waack der Unglücksrabe. Der Torwart legte sich den Ball in Ruhe vor, um einen langen Ball in die Spitze zu schlagen. Dabei ließ er sich aber etwas zu lange Zeit, wurde vom Hilteraner Jonas Tappmeyer angelaufen und traf diesen dann beim Schuss am Rücken. Die daraus resultierende Bogenlampe holte sich Tappmeyer dann im Kopfballduell gegen Waack, da dieser wohl außerhalb des Strafraums gestanden hat und nicht mit den Händen zum Ball gehen wollte. Das leere Tor traf der Stürmer dann mühelos und so stand es bereits nach 3 Minuten 0:1.

Diese kalte Dusche musste zunächst verdaut werden, und so war es nicht überraschend, dass Hilter in den ersten 25 Minuten die bessere Mannschaft war. Gute Gelegenheiten zum 0:2 ließ zunächst Holzmann, und später wiederum Tappmeyer aus. In erstgenannter Szene konnte Johannes Waack gut im 1 gegen 1 parieren, bei Letzterer machte er keine gute Figur: er segelte unter einer Hilteraner Flanke hindurch, aber Hilters Stürmer traf mit Vollspann nur die Latte. Glück für die Grün-weißen in der 30. Minute.

Fast aus dem nichts konnte die Mannschaft um Pascal Schweer, Luis Birkemeyer und Co. dann den 1:1 Ausgleich erzielen. Ein Freistoß von Oldie Florian Symanzik aus dem Halbfeld wurde von der Hilteraner Hintermannschaft unzureichend geklärt, sodass der Ball bei Marcel Schweer landete. „Schwecke“ ließ sich nicht lange bitten und traf aus der Drehung mit einem Dropkick ins lange Eck zu seinem 5. Saisontor (30. Spielminute).

Erst jetzt kam der heimische TuS so richtig ins Spiel und näherte sich dem Hilteraner Tor langsam an, ohne allerdings gefährliche Chancen oder Standartsituation zu erarbeiten. So ging es dann mit einem eher schmeichelhaften Unentschieden in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigten sich die Borgloher zunächst besser als die Gäste. Es konnten deutlich mehr Zweikämpfe gewonnen werden und auch die Laufbereitschaft hatte sich verbessert, die Durchschlagskraft aus dem Spiel heraus fehlte aber noch. Die erste Chance der zweiten Halbzeit gehörte Lukas Sundermann, dessen Kopfball nach einer Ecke von Straede auf der Linie geklärt werden konnte (60.).

Nur 9 Minuten später dann aber der Gegentreffer zum 1:2. Philipp Galow setzte sich zunächst gegen zwei Gegenspieler auf Rechtsaußen durch und flankte unbedrängt auf den zweiten Pfosten, wo Nikolas Brinkmann nach einem Stellungsfehler von Marco Hebbelmann ins lange Eck köpfen konnte. Waack war Chancenlos (69.).

Die Grün-weißen wirkten geschockt, konnten das aber zunächst nicht in den Willen umwandeln, das Spiel zu drehen. Hektik bestimmte das Spiel und häufig waren die Aktionen wenig durchdacht oder kontrolliert. Es dauerte bis kurz vor Schluss, ehe die Borgloher vorzeigbare Torchancen hatten. Nach einer Ecke flogen zunächst Hilters Torwart Schlinge und Pascal Schweer am Ball vorbei und Waack, der aus dem Tor nach vorne geeilt war, verpasste am zweiten Pfosten knapp (90+2). Auch bei der nachfolgenden Ecke brannte es lichterloh im Hilteraner Strafraum. Der Ball prallte nach einem Schussversuch vom eingewechselten „Bibo“ Zehn an diversen Mit- und Gegenspielern ab und konnte dann nur flach geklärt werden. Waack stand günstig, passte zurück auf den ebenfalls eingewechselten Jannis Kolbe, der mit einem langen Ball über die Abwehr Kapitän Henrik Meyer zu Allendorf fand. Im 1 gegen 1 blieb aber Torwart Schlinge der Sieger. Der Abpraller landete bei Zehn, der im Grätschen gegen zwei Gegenspieler denn Ball nicht richtig traf und in einer Ping-Pong-Stafette über Zehn, Henrik Meyer zu Allendorf kam die Pille zu Pascal Schweer. Den halbhohen Ball traf der Stürmer, der heute im zentralen Mittelfeld spielte, im Fallen nicht vollständig und schoss knapp rechts am Tor vorbei (90+2). Nur eine Minute später legte erneut Henrik Meyer zu Allendorf nach einer Flanke von Jannis Kolbe den Ball im Fünfmeterraum auf Pascal Schweer ab. Der Stürmer setzte zum Flugkopfball an, scheiterte aber an einem Gästespieler, der auf der Linie klären konnte.

Die letzte Möglichkeit hatte dann Emanuel Müller, der nach einer abgewehrten Flanke aus 20 Metern Torentfernung zum Schuss kam. Torwart Schlinge konnte aber mühelos parieren (90+4).

Somit blieb es beim 1:2 aus Borgloher Sicht und die erste Derbyniederlage in diesem Jahrtausend war perfekt. Hilter feierte den Sieg euphorisch, während die Grün-weißen frustriert den Platz verließen.

In den kommenden Wochen heißt es nun die Fehler abzustellen, mutiger aufzutreten und von Beginn an Zweikampfstärke und Siegeswillen zu zeigen. Am besten schon am nächsten Spieltag, wenn das nächste Derby auf dem Plan steht. Anstoß in Wellingholzhausen ist am Sonntag, dem 09.09.18 um 15 Uhr.

Aufstellung Borgloh: 1 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf (24 Kösters, 76. Spielminute), 8 H. Meyer zu Allendorf, 4 Sundermann, 15 Hebbelmann – 7 L. Birkemeyer (2 Kolbe, 65.), 27 P. Schweer, 11 Schlüter, 10 Symanzik (13 Müller, 73.) – 5 M. Schweer, 20 N. Birkemeyer (14 Zehn, 85.)

Tore: 0:1 Jonas Tappmeyer (3.), 1:1 Marcel Schweer (30.), 1:2 Nikolas Brinkmann (69.)

Eine unnötige Niederlage musste die 1. Herren am vergangenen Sonntag in Niedermark hinnehmen. Aufgrund einer ungewohnten Spieltagskonstellation fand nach dem Hinspiel zum Saisonstart, welches 2:1 für Borgloh endete, nun bereits das Rückspiel am 4. Spieltag statt. Das Trainergespann um Lars Brinkschröder und Lennart Henkenborg startete mit derselben Startaufstellung wie eine Woche zuvor gegen Hagen. Aber auch die Bank war mit acht Auswechselspielern prall gefüllt. Neben den Langzeitausfällen waren Noah Degenhard, Heinrich Frerich und Linus Heidemann nicht dabei.

Borgloh übernahm sofort die Initiative und hatte zu Spielbeginn deutlich mehr Ballbesitz. Im Gegensatz zum Hinspiel vor vier Wochen versteckten sich die Hausherren aber keinesfalls und suchten ebenfalls ihr heil in der Offensive. Die erste Großchance im Spiel hatte in der 8 Spielminute Luis Birkemeyer, als der Linksaußen einen Freistoß von der rechten Außenbahn vor das Tor flankte. Torwart Igelbrink rutschte der Ball durch die Hände und die Kugel trudelte Richtung Tor, doch Niedermarks Kapitän Thorsten Ratzke stand goldrichtig und konnte den Ball kurz vor der Linie klären. Im direkten Anschluss gab es gleich mehrere Ecken für die Grün-Weißen, welche jeweils zu Halbchancen führten, ein Niedermarker Abwehrbein war aber immer im Weg und konnte erneut zur Ecke klären. Die nächste sehr gute Chance hatte Vincent Schlüter in der 12. Spielminute, als der Rechtsaußen 16 Meter vor dem Tor freistehend an den Ball kam, er aber nicht den direkten Abschluss suchte, sondern querlegen wollte. Ein Abwehrspieler der Hausherren konnte klären.

Ab der 20. Spielminute wurden die Hausherren dann deutlich aktiver in der Vorwärtsbewegung. Dies lag aber in erster Linie am ungenauen Passspiel der Grün-Weißen worauf Niedermark spekulierte, um dann mit langen Bällen in die Spitze für Gefahr zu sorgen. Nach einem solchen Flugball kam Stürmer Tom Terling in der 23. Spielminute aus 16 Meter zum Abschluss, Torwart Waack konnte aber sicher parieren. Zehn Minuten später hatte erneut Terling die bis dato beste Chance der Hausherren, als er nach einem langen Flugball Torwart Waack umkurvte, dabei aber zu weit nach außen abgedrängt wurde und Linksverteidiger Florian Meyer zu Allendorf den schwachen Abschluss auf der Linie klärten konnte. In dieser Phase des Spiels kauften die Hausherren den Borglohern den Schneid ab, indem sie durch robuste Zweikampfführung und schnellem Umschaltspiel genau das zeigten, was sich die Grün-Weißen vorgenommen hatten.

Zum Ende der ersten Hälfte kamen Marco Hebbelmann, Lukas Sundermann und Co. dann wieder besser ins Spiel und sorgten auf der Gegenseite für Gefahr. Nach einem schönen Pass von Luis Birkemeyer war Pascal Schweer plötzlich frei durch und lief im Eins gegen Eins auf Torwart Igelbrink zu. Der Keeper blieb aber der Sieger. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es noch einmal Freistoß für die Grün-Weißen, nachdem Pascal Schweer kurz vor dem Strafraum mit einem taktischen Foul gestoppt wurde. Der Freistoß landete allerdings zunächst in der Mauer und der Nachschuss über dem Tor. Danach war Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff kombinierten die Borgloher sich zunächst stark in den Strafraum der Hausherren, doch der entscheidende Pass auf den einschussbereiten Marcel Schweer wurde im letzten Moment geblockt. Die kalte Dusche folgte prompt, denn wie in den vorherigen Saisonspielen fingen die Borgloher wieder an, Geschenke zu verteilen. Dieses Mal war es Torwart Johannes Waack, der nach einem eigentlich harmlosen Flugball, den Innenverteidiger Lukas Sundermann locker hätte klären können, plötzlich „Leo“ schrie und am Ball vorbeisegelte. Dieser fiel auf den Rücken von Niedermarks Tom Terling und kullerte von dort aus Richtung Tor. Da Waack bei dieser Aktion mit Terling zusammenprallte und dieser zu Boden ging, pfiff der gute Schiedsrichter Nils Niemeyer zurecht Elfmeter und gelb für den Keeper. Malte Kersten trat an und verwandelte zum 1:0. Torwart Waack war noch am Ball, konnte aber nicht entscheidend parieren.

Das Trainergespann wechselte erstmals und brachte Noah Birkemeyer für „Bibo“ Zehn ins Spiel. Borgloh war in der Folge klar spielbestimmend und drückte auf den Ausgleich. Insbesondere der eingewechselte Birkemeyer glänzte in dieser Phase immer wieder als Anspielstation und Ballverteiler. Allerdings versuchten die Grün-Weißen zu oft den Ball durch die Mitte durchzustecken, während die Außenbahnen viel Platz boten. Die Borgloher kombinierten sich immer wieder bis in den Strafraum, der entscheidende Pass oder Schussversuch wurde aber steht´s geblockt. Trainer Brinkschröder wechselte in der 67. Spielminute erneut, Ole Hengelbrock kam für Jannis Kappelmann auf die Sechs und Florian Symanzik für Vincent Schlüter auf die rechte Außenbahn. Dies machte sich nur zwei Minuten später positiv bemerkbar. Nach einem Ballgewinn von Ole Hengelbrock wurde Florian Symanzik auf der Außenbahn freigespielt. Der Rechtsaußen flankte in die Mitte, wo Marcel Schweer hochstieg und mit einem sehenswerten Kopfballtreffer den Ausgleich erzielte.

Borgloh wollte jetzt den Sieg und setzte die Hausherren, bei denen zusehends die Kräfte schwanden, weiter unter Druck. Aber die Niedermarker spielten mit viel Leidenschaft, schmissen sich in jeden Ball und gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. Borgloh hatte in dieser Phase viele Standardsituationen, doch immer wieder war ein gelb-blauer Spieler dazwischen. Die Großchance zur Führung hatte Pascal Schweer in der 82. Spielminute. Nach einem Doppelpass mit Noah Birkemeyer war der Stürmer plötzlich am Elfmeterpunkt frei vor Torwart Igelbrink, verlor aber etwas die Übersicht und setzte den Ball um Zentimeter neben das Tor. Und dann ließ eine alte Floskel mal wieder von sich hören, denn „Wer vorne die Dinger nicht macht…“ und um es aktuell aus Borgloher Sicht weiterzuführen „legt sie sich hinten selber rein.“ Denn wieder war es ein vollkommen unnötiges und vermeidbares Gegentor in der 88. Spielminute, welches den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Nach einem langen Befreiungsschlag aus der Niedermarker Hälfte verpassten die Grün-Weißen es, den Ball sicher zu klären. Tom Terling bedankte sich, schnappte sich die Kugel und hämmerte den Ball an Torwart Waack vorbei ins Netz zum 2:1.

In der Nachspielzeit warfen die Borgloher noch einmal alles nach vorne um zumindest einen Punkt zu retten. Rechtsverteidiger Marco Hebbelmann kam kurz vor Schluss noch zu einer guten Chance, als er einen langen Ball mit vollem Risiko nahm, der Ball aber aus aussichtsreicher Position über den Zaun flog. Danach war Schluss.

Wie schon eine Woche zuvor gegen Hagen bekamen die Borgloher wieder ein spätes Gegentor und stehen dieses Mal sogar mit komplett leeren Händen da. Knackpunkt sind aktuell die vielen Gegentore durch individuelle Fehler, 10 Gegentore nach vier Spielen sprechen dabei für sich. Die Borgloher machten speziell im zweiten Durchgang kein schlechtes Spiel, bissen sich aber an den Zweikampfstarken Hausherren die Zähne aus und kassierten die zweite Saisonniederlage.

Am kommenden Wochenende besteht die Chance zur Besserung, wenn es zum Derby gegen Hilter kommt. Anstoß an der Schulstraße ist um 15 Uhr.

Aufstellung Borgloh: 1 Waack – 6 F. Meyer zu Allendorf (24 Kösters, 90. Spielminute), 8 H. Meyer zu Allendorf, 4 Sundermann, 15 Hebbelmann – 7 L. Birkemeyer, 9 Kappelman (19 Hengelbrock, 67.Spielminute), 14 Zehn (20 N. Birkemeyer, 56. Spielminute), 11 Schlüter (10 Symanzik, 67. Spielminute) – 27 P. Schweer, 5 M. Schweer

Tore: 1:0 Malte Kersten (49, Foulelfmeter), 1:1 Marcel Schweer, 2:1 Tom Terling (88)

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